Bericht
aus der Sitzung der SPD-Stadtratsfraktion
Lichtenfels
10.02.2012 - „Die verdienstvolle Arbeit des
örtlichen
Rechnungsprüfungsausschusses kann gar nicht hoch genug
eingeschätzt werden, denn sie gibt immer wieder Anlass,
Gelungenes zu loben und über Verbesserungen nachzudenken
“, so
Vorsitzender Fred Bogdahn bei der letzten Sitzung der
SPD-Stadtratsfraktion in der Wallachei, in der er auch betonte, dass
die SPD-Stadtratsfraktion ein kritisch-konstruktiver Mitgestalter der
Stadtentwicklung sei. Die allermeisten Stadtratsentscheidungen
würden
zudem einstimmig gefasst. Und wenn es zuweilen zu unterschiedlichen
Auffassungen komme, was das Richtige für die Stadt Lichtenfels
ist, so sei dies nun einmal ein Zeichen lebendiger Demokratie.
Stadtrat
Rudi Breuning, Vertreter der SPD-Fraktion im
Rechnungsprüfungsausschuss, legte die grundsätzlichen
Aufgaben des Ausschusses dar. Die Rechnungsprüfung soll einen
ordnungsgemäßen, sparsamen und wirtschaftlichen
Umgang der
Gemeinde mit den ihr anvertrauten Mitteln sicherstellen. Durch die
örtliche Rechnungsprüfung sollen zudem Fehlverhalten,
Manipulation und Korruption im Bereich der Gemeindeverwaltung
verhindert, zumindest aber aufgespürt und ggf. aufgedeckt und
daraus entstandene Schäden beseitigt bzw. verringert werden.
Die
örtliche Rechnungsprüfung erstreckt sich insbesondere
darauf, ob die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan eingehalten
worden sind, ob die Einzahlungen und Auszahlungen sowie
Erträge
und Aufwendungen bzw. die Einnahmen und Ausgaben begründet und
belegt sind sowie der Jahresabschluss bzw. die Jahresrechnung und die
Vermögensnachweise ordnungsgemäß
aufgestellt
sind, ob wirtschaftlich und sparsam verfahren wird und ob die
Aufgaben mit geringerem Personal- oder Sachaufwand oder auf andere
Weise wirksamer erfüllt werden können.
„Hierzu hat der
Ausschuss einen breiten Spielraum und darf auch nicht von der
Verwaltung eingeschränkt werden“, so Rudi Breuning,
der einen
umfassenden Überblick über die örtliche
Prüfung
gab.
Im
Bericht aus dem Bauausschuss informierten die Stadträte Peter
Dietz, Helmar Zipp und Dietmar Heinkelmann über den Stand der
Umsetzung der „Visionen 2020“ von Professor
Stübbe. Die im
Stadtrat begrüßten und beschlossenen
Vorschläge von
Professor Stübbe müssten nun allerdings
zügig
umgesetzt werden, „damit die Bürgerschaft auch etwas
Handfestes sieht und nicht nur immer Absichten verkündet
werden,
so Stadtrat Peter Dietz. Für die Fahrradabstellplätze
im
Innenstadtbereich werde eine Planung erarbeitet. Stadtrat Zipp
schlug hier einige Fahrradboxen vor, um Gästen in der Stadt
das
sichere Abstellen ihrer Räder zu ermöglichen.
Die
Stadträte Hans Heinrich Bergmann und Heinz Gärtner
legten
aus dem Werkausschuss dar, dass die Stadtwerke kontinuierlich an der
Ausbesserung maroder Leitungen arbeiten. Dies sei eine Daueraufgabe
und fordere enorme Finanzmittel, sei aber unumgänglich.
Stadträtin
Monika Faber sprach sich für eine umfassende
Bürgerbeteiligung
bei der Gestaltung des Bereiches von der Eisenbahnunterführung
bis zum Mühlbach aus. „Nur wer die Bürger
von Anfang an
in die Planungen einbezieht, kann am Schluss auch mit einer hohen
Akzeptanz rechnen“, plädierte Stadträtin
Faber.
SPD
für gute Anbindung des neuen Fachmarktzentrums an die
Innenstadt
Lichtenfels
03. Februar 2012- „ Es ist einfach unabdingbar, dass die
Bürgerschaft in die Diskussion um den Anschluss des
Fachmarktzentrums an die Innenstadt intensiv eingebunden wird. Und
das geht nicht ohne eine Bürgerbeteiligung der Anlieger und
auch
eine Bürgerversammlung zum Thema Fachmarkzentrum-
Innenstadt“,
so SPD-Ortsvereinsvorsitzender Sven Eisele in der letzten
Mitgliederversammlung in der Gaststätte
„Wallachei“. Und
stellvertretender Vorsitzender Günter Reinlein
plädierte
für eine „enge Zusammenarbeit des neuen
Stadtmarketingvereins
mit der Werbegemeinschaft Treffpunkt“ zum Wohle der ganzen
Stadt.
SPD-Kreisvorsitzender
Andreas Hügerich sprach sich für die Abschaffung der
Studiengebühren in Bayern aus und bedauerte, dass
Ministerpräsident Seehofer bei seinem Besuch im Lichtenfels
Kreistag der Petition der bayerischen SPD, die auch in Lichtenfels
von sehr vielen Bürgern unterschrieben worden ist, eine klare
Absage erteilt hat und an den unsozialen Studiengebühren
festhalten will. „In Deutschland entscheiden immer noch die
soziale
Herkunft und der Geldbeutel der Eltern darüber, wer ein
Hochschulstudium aufnimmt. Studienbeiträge erhöhen
die
ohnehin schon bestehenden sozialen Barrieren im
Bildungssystem“, so
stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Sebastian Müller.
Wer
sein Studium nicht mit Nebenjobs, BaföG oder elterlicher
Unterstützung bestreiten könne, der verzichte oft
ganz
darauf. Es seien vor allem Kinder aus Familien mit geringem
Einkommen, die sich aus finanziellen Gründen gegen die
Hochschule entscheiden. Geldknappheit ist auch ein häufiger
Grund für einen Studienabbruch. „Ziel der
bayerischen
Hochschulpolitik muss sein, jungen Menschen aus allen
gesellschaftlichen Schichten eine fundierte Ausbildung zu
ermöglichen“, so Ruth Müller.
Breiten
Raum nahm in der Diskussion die Situation um das neue
Fachmarktzentrum ein. Volkhart Zimmermann sprach sich zur Frage der
attraktiveren Gestaltung der Eisenbahnunterführung
dafür
aus, einmal zu prüfen, ob der Gehsteig nicht einseitig um eine
Art Arkadenlösung durch Verbreiterung der
Unterführung
erweitert werden könne. Auch
Einbahnstraßenlösungen
oder eine Ampelanlage wurden ins Gespräch gebracht. Stadtrat
Dietmar Heinkelmann sprach sich energisch dafür aus, nun
„wirklich Nägel mit Köpfen zu machen, zumal
die
Stadtverwaltung trotz Drängen aus der SPD-Stadtratsfraktion
heraus, seit dem Bürgerentscheid nicht mit dem
nötigen Elan
an die Sache herangegangen ist.“ Nun komme es darauf an, dass
man
den aufgestellten Zeitplan bis zur Eröffnung des
Fachmarktzentrums auch wirklich einhält. Auf jeden Fall werde
es
Zeit, Beleuchtung und Geflecht in der Stadt im Zuge der
„Visionen
2020“ endlich „umzusetzen, denn Pläne und
Absichtserklärungen haben wir uns im Stadtrat wirklich mehr
als
genug anhören müssen. Wir wollen endlich Taten
sehen“, so
SPD-Fraktionsvorsitzender Fred Bogdahn.
Sven
Eisele wies noch darauf hin, dass mittlerweile die dritte Ausgabe von
„Lichtenfels kreativ“, der Bürgerzeitung
für
Lichtenfels und seine Ortsteile im Stadtgebiet ausgeteilt wird. Auch
der Internetauftritt des Lichtenfelser Kreiserbandes ist unter www.spd-kreis-lichtenfels.de
aktualisiert worden. Eisele wies auch noch eine Veranstaltung mit
Jazz und Kabarett am 24.3. in der Wallachei hin.
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